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16.
Wasserfahrt
Ich stand gelehnet an den MastUnd zählte jede Welle.
Ade, mein schönes Vaterland!
Mein Schiff, das segelt schnelle!
Ich kam schön Liebchens Haus vorbei,Die Fensterscheiben blinken,-Ich guck mir fast die Augen aus,
Doch will mir niemand winken.
Ihr Tränen, bleibt mir aus dem Aug,Daß ich nicht dunkel sehe.
Mein krankes Herze, brich mir nichtVor allzu großem Wehe!^)
In der ältesten Fassung schließen sich nochfolgende zwei Strophen an:
Stolziere nicht, du falsche Maid,
Ich wills meiner Mutter sagen,-Wenn meine Mutter mich weinen sieht.
Dann brauch ich nicht lange zu klagen.
Meine Mutter singt mir ein Wiegenlied vor.Bis ich schlafe und erbleiche,-Doch dich schleppt sie nachts bei den Haaren herbei,Und zeigt dir ineine Leiche.
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