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18.
Jegliche Gestalt bekleidend,Bin ich stets in deiner Bähe,
Aber immer bin ich leidend,
Und du tust mir immer wehe.
Wenn du, zwischen BlumenbeetenWandelnd in des Sommers Tagen,Einen Schmetterling zertreten —Hörst du mich nicht leise klagen?
Wenn du eine Rose pflückest,Und mit kindischem BehagenSie entblätterst und zerstückest —Hörst du mich nicht leise klagen?
Wenn bei solchem RosenbrechenBöse Dornen einmal wagenIn die Finger dich zu stechen —Hörst du mich nicht leise klagen?
Hörst du nicht die KlagetöneSelbst im Ton der eignen Kehle?In der Bacht seufz ich und stöhneAus der Tiefe deiner Seele.
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