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Buch der Lieder
Entstehung
Seite
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Und immer spricht die schöne Maid:

O, gib mir deine Seligkeit!"

Dumpf dröhnt dies Wort mir ins Gehör,Und schleudert mir ein GlutenmeerWohl in der Seele tiefsten Raum,-Ich atine schwer, ich atme kaum.

Das waren weiße Engelein,

Umglänzt von goldnem Glorienschein,-Nun aber stürmte wild heraufEin greulich schwarzer Koboldhauf.

Die rangen mit den Engelein,Und drängten fort die Engelein,-Und endlich auch die schwarze ScharIn Nebelduft zerronnen war.

Ich aber wollt in Lust vergehn,

Ich hielt im Arm mein Liebchen schön,-Sie schmiegt sich an mich wie ein Reh,

Doch weint sie auch mit bitterm Weh.

Feins Liebchen weint,- ich weiß warum,Und küß ihr Nosenmündleln stumm

O still, feins Lieb, die Tränenflut,

Ergib dich meiner Liebesglut!

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