Und immer spricht die schöne Maid:
„O, gib mir deine Seligkeit!"
Dumpf dröhnt dies Wort mir ins Gehör,Und schleudert mir ein GlutenmeerWohl in der Seele tiefsten Raum,-Ich atine schwer, ich atme kaum. —
Das waren weiße Engelein,
Umglänzt von goldnem Glorienschein,-Nun aber stürmte wild heraufEin greulich schwarzer Koboldhauf.
Die rangen mit den Engelein,Und drängten fort die Engelein,-Und endlich auch die schwarze ScharIn Nebelduft zerronnen war. —
Ich aber wollt in Lust vergehn,
Ich hielt im Arm mein Liebchen schön,-Sie schmiegt sich an mich wie ein Reh,
Doch weint sie auch mit bitterm Weh.
Feins Liebchen weint,- ich weiß warum,Und küß ihr Nosenmündleln stumm —
„O still, feins Lieb, die Tränenflut,
Ergib dich meiner Liebesglut!
25