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Ich eilt drauf zu, und eilt und stand,Und sieh! die schöne Maid ich fand.
Auf weiter Heid stand weiße Maid,Grub tief die Erd mit Grabescheit.
Kaum wagt ich noch sie anzuschaun,Sie war so schön und doch ein Graun.
Die schöne Maid, die sputet sich,Sie summt ein Lied gar wunderlich:
„Spaten, Spaten, scharf und breit,
Schaufle Grube tief und weit!"
Ich ging und nahete mich ihr,Und flüsterte: „O sage mir,Du wunderschöne süße Maid,
Was diese Grube hier bedeutet?"
Da sprach sie schnell: „Sei still, ich HabGeschaufelt dir ein kühles Grab."
Und als so sprach die schöne Maid,Da öffnet sich die Grube weit.
Und als ich in die Grube schaut,Ein kalter Schauer mich durchgraut,-Und in die dunkle GrabesnachtStürzt ich hinein — und bin erwacht.
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