Und wie ich schau, die Maid ich fandSo fremd und doch so wohlbekannt.
Die schöne Maid, die sputet sich,Sie summt ein Lied gar wunderlich:„Rinne, rinne Wässerlein,
Wasche mir das Linnen rein!"
Ich ging und nahete mich ihr,Und flüsterte: „O sage mir,Du wunderschöne süße Maid,
Für wen ist dieses weiße Kleid?"
Da sprach sie schnell: „Sei bald bereit,Ich wasche dir dein Totenkleid!"
Und als sie dies gesprochen kaum,
Zerfloß das ganze Bild wie Schaum. —
Und fortgezaubert stand ich baldIn einem düstern wilden Wald.Die Bäume ragten himmelan,-Ich stand erstaunt und sann und sann.
Und horch! welch dumpfer Widerhall!Wie ferner Axtcnschläge Schall,-Ich eil durch Busch und Wildnis fort,Und komm an einen freien Ort.
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