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3 (1836) Physische Astronomie oder Gesetze der himmlischen Bewegungen : Beschreibung und Lehre vom Gebrauch der astronomischen Instrumente. Mit einem erklärenden Verzeichniss der vorzüglichsten astronomischen Kunstwörter
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25efd)reibung unb ©ebraud) bei- aflronom. fgnlfrnmente. 387

großen Jpinberniffe, bie et bei mibe tödlich imb in affen feinenUnternehmungen jn befiegen bat, menigflenS im 2lllgemeinen an$u?e:' 3gen. Sa fein tDienlcbeumerf irgenb einer 2(rt vollfommen iff, fofönnen mir bieg and) von unferen aftronomifd)eii 3nflruiiT<nt<fr,felbft von ben befielt, nid)t erwarten. 3a wenn e8 nucf> einmal

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irgenb einem glücflid)en jTiinfller jufällig gelingen feilte, ejn inallen feinen 95ejiefmngen fehlerfreies 3nflrument herjuflellen, fi>mürbe baffetbe bod) feine Sauer haben unb in ber nchtflen ©timtevielleicht febon mieber einer Stenge, menigflenK fleiner gehler un»termorfen feljn. Sie immer roedtfelnfcen gluctuationen ber 28iit*me in ber 2ltmofpbäre bringen in febem 3n(lrumente nid)t bloßaugeiiblicftid)e unb vorübergebenbe, fvnbern felbft amffaute 23er»änberungen hervor, bie fid) nie ganj tvieber berflellen. Surd)baS ©eroidjt ber einjelnen übeile, bie bei einem folcheu SSerfjeuge,bei bem ©ebraud)« beffelben, verfchiebene Jagen gegen einanbeeannehmen miiffeu, merben 23erji<hungen, 'Preffungen unb SReibwu*gen entflehen, bie fein nod) fo fpmmetrifcber 23au beü ©anjen unbfein nod) fo jroeef mäßig auSgebadtteS ©egengeroicbt8ft)fteni voll»fommett aufbeben famt. 2(ußer biefen unb iilmlidjen Jpinbernifsfeit, bereu gänjlid)« Entfernung außer bem 23ereid)e beS Äi'int]-lerS foroohl, als and) beit ^Beobachters ifl, mirb febeS, and) baShefte Snflrument nod) gebier ber 2t u 8 führu ng haben, bie rooblmit ber ©efd)icflid)feit unb bem ©d)arfftnne b«8 ÄiinfilerS fid)verminbern , aber nie völlig verfchmiuben merben. Sie 2lre mirbnie vollfommen cplinbrifd), nie ganj eoncentrifd) mit ihrem greife,biefer mirb nicht geometrifd) FreiSförmig, bie Eintbeilung beffel=ben nie völlig fehlerfrei fepn tt. f. m. Saflfelb« mirb aud) vonber Slufflellung biefer gnftrumeitte gelten. Sie Ebene bet!2DieribianfreifeS ober bie optifebe 21,re feines gernrobrS mirb nieganj genau in ber Ebene beS fDteribianS, bie verticale 21 re beS2Diiiltiplication8freife8 nie völlig fenfred)t auf bem iporijonte, bieSrebungSare be8 2leguatorialS nie vollfommen ber SBeltajre paralslei fenn u. f. m., ba alle 93orfid)t, bie man habet angeroen»bet haben mag, bod) nur eine 2lmmherung jur 2ßal)rheit, abernid)t biefe SBahrheit felbft, nur eine löermiiiberung, aber feinevöllige fßernid)timg aller jener gehler erreid;en famt. ©o voll»Fommen biefe 3iif!rumente auch gebaut unb aufgeflellt fenn mögen,

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