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3 (1836) Physische Astronomie oder Gesetze der himmlischen Bewegungen : Beschreibung und Lehre vom Gebrauch der astronomischen Instrumente. Mit einem erklärenden Verzeichniss der vorzüglichsten astronomischen Kunstwörter
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SBefdjreibung unb ©ebraudi ber aflronpm. ^iijlriimente. 345

.jherijontS iiod) einen itertn^en gebier biefer ©erticalitcit oufeigen,fo >oirb mau baS fo oben ange.feigte ©erfahren loiebcrbolen, umbaburd) biefen noch übrigen fleinen gebiet oollfominen toeggu»bringen.

2 luf biefer oerticalen 2 () - e ifl mm in ihrem ober» Grnbpunftebie borijontnle 2 ljre AH ber beiben Greife biirct) ftarFe ©diraubenim 5 un ^reti beS UBiirfelS H befefiiget. Diefe bor^ontale 2 (.re11111(5 nun ebenfalls genau fenfredit auf jener oerticalen (leben. (£8ifl fdion oben gefügt morben, baß bie beiben (fnbeu biefer bori»jontalen 21,re frei (leben, bamit man an fie bie Jfrafen einer jioei»ten Jtbelle aiibringen famt. Jpängt mau nun biefe Libelle in jmeiciuauber entgegengefehten Jagen an biefe 2 ljre, fo ba|f berfetbeJpafen juerfl bei B unb bann bei Q 511 (leben fommt, unb jeigtfie 3. 18 . in ber er( 1 en Jage 4 unb in ber anbern 10, fo roirbman baS eine Sfitbe ber borijonfalen 21 ,re burd) bie ba3u beflimmte©diraube fo lange erniebrigen ober erhöben, bis bie Jibelle inbeiben Jagen bie 3 ‘ibl 7 gibt, voo bann biefe 2 l,re AB l>orijpn=tal unb baber auf ber 2 l,re bE fenfreebt (leben roirb. Durch bie=feS ©erfahren roirb alfo and) bie (Sbene ber beiben Streife aufben ^ori^ont fenfredit gefiellt fetjn, ba ber StiinfUer, toie bereitsoben erinnert mürbe, febou burd) bie @inrid)tung feiner Drebbanfben SlreiS fenfredit auf feine 21,re gefiellt bat.

9 fod> ifl übrig, bie optifdje 2 lre beS gernrohrS mit ber (Jbenebiefer greife parallel 311 flellen. 3 11 biefein >oirb mau 311=

rrft ben borifontalen gaben beleihen, burd) eine fünfte ©eroegtingbeS gernrobrS, liingS einem fdjarf begräiifien' unb febr entfern»ten terreftrifct)en ©egenflanbe binlaufeu laffen, unb ihn mittelflber ba^u beflimmteu ©diraube um feinen (Dlittelpunft fo langebreben, bis ber gaben, feiner ganjen Sänge nadi, immer fdiarfauf bem Cbjefte bleibt. Dann flellt inan and) ben smeiten oberoerticalen gaben ober eigentlich nur ben bem borijontalen junädiflfk’benben Dbeil beffelben, auf jenen terreflrifdien ©egenflanb unblieSt babei ben SljimuthalfreiS M nb. gefst brebt man bie Streifeauf bie entgegen gefeilte ©eite ber oerticalen 21 ,re bE, biS ber•frorijontalfreig genau 180 ®rabe mehr 3eigt, als in ber erfleuJage, unb fiebt nun 31t, ob ber oerticale gaben and) in biefer