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3 (1836) Physische Astronomie oder Gesetze der himmlischen Bewegungen : Beschreibung und Lehre vom Gebrauch der astronomischen Instrumente. Mit einem erklärenden Verzeichniss der vorzüglichsten astronomischen Kunstwörter
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2'i4 33efchreibung tinb ©«brauch ber aßronotn. Sußrumente.

bem Jperisctitc in ben beiten Slugenblicfen haben, wo ße ben*felben Slbßanb 00111 Sßleribion, b. b- roo fte, ju beiben ©eitenbe 8Bferibiang, auct) g le i d) e © tunb e it wi n f el haben. Sie©onne fleht brei ©tunben oor bem Mittag, b. h- um 9 Uhrwahre Boit morgenS genau eben fo hoch» al 8 fte um 3 Uhr ro.3 . SlbenbS fleht, unb fo für jebe anbere jwei gleiche ©tunben*winfel, roenn anberä ihre Seclination ((Jini. ©. 32) in tiefer3 roifd)enjeit uiiperänberlid) angenommen werben fann. 58ei bengijrßernen ifl bieß in ber Sfuit ber gaH; bei ber ©onne, bemißonbe unb benPlaneten aber ifl biefe Seclination oHerbingöoeränberlicb, aber biefe 93eränberung ifl im Slflgemeinen fel;r Plein,unb e 8 ifl leicht, auf fie burch SRechnung SRücfßcbt ju nehmen,wobei roir 11118 ober hier nicht weiter aufhalten wellen.

üffiemi man alfo bie ©onne an einem Soge jmeimal, i'or1111 b nach bemüDiittoge, in ber 9cähe be 8 erflen 93erticolfreife8 fobeobachtet, baß fie in beiben Slugenblicfen biefelbe, übrigens will*führliche Jpiäbe hat, fo weiß man, baß jtt tiefen beiben Singen*bliefen and) biefelben ©tunbenwinfel ber ©onne gehören, obermit anbern fflorten, baß ber Slugenblicf ber erflen ^Beobachtungeben fo weit oor bem wahren ®ittage, al 8 ber jroeite nach bem^Olittoge flatt hat, baß alfo and) ber gefügte wahre 9)iittag genauin bie Glitte jwifchen jene jwei Slugenblicfe fallen muß.

üDlan ßebt, baß man ju tiefen SSeflinnnungen be 8 Mittagswebet bie 'Polbbbe be 8 93eobachtung8ort8, noch bie Sedinationbe 8 ©eßirnS, nod) and) bie abfoluten flohen felbfl, unb bie bojugebörenbe Dlefradion jti fennen braucht, unb baß man bloß 0011ber ©leichbeit ber beiben Jpßben unb i'on bem gleichförmigen©ange ber Uhr oerßdjert fepn muß, baß alfo and) ju tiefen^Beobachtungen ber correfponbirenb en Jpohen, wie man ßeju nennen pflegt, weber eine eigentlidie Rechnung, nod) atid) einporjüglid;e 8 Snßrmnent erforbert wirb. 3» ber Shat, bie (Sin*theilung be 8 Quabranten, ben man ju biefeit ^Beobachtungenwählt, mag fo fehlerhaft fe&n, al 8 ße will, tinb biefer gehlerbei ben altern unb uiiPoHfommenern Snßrumentcn bei weitem bergemöhnlid)ße, fo werben hoch baburd) bie ^Beobachtungen niditfd)led)ter, ba man oor unb nad) Mittag immer nur mit bem*felben Sheilßridie jti thun hat, unb ba e 8 gleich oiel, in