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3 (1836) Physische Astronomie oder Gesetze der himmlischen Bewegungen : Beschreibung und Lehre vom Gebrauch der astronomischen Instrumente. Mit einem erklärenden Verzeichniss der vorzüglichsten astronomischen Kunstwörter
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Befchreibung unb ©ebraticf) ber aflrencin. Snflrumenfe. 237

febeti a unb b beg Slequatorg, mittels eineg fchon befannten ©e»ftirng, fo gefleüt, baß fte ben grüblingg» unb Jg)erbft=9iad)tgleid)en»punft (I. ©. 33) bejeid)neten, fo fonnte man auf biefe SBeifejttqleid) bie SRectafcenficn beg ju beobacßtenben ©efiirng finben,unb baber aud) bie ©ternjeit (I. ©. 306 u. 316) ber Beobach»tung angeben.

§. 5. (Seitbcjlimmung btircb Snflrumcnfc bet- älteren Sljtrono»men.) ©emöhnlid) brauchte £i)d )0 biefe Snjlrumente jur Beflim»mung ber 3 e 11 feiner anberett Beobachtungen, bie er an feinengroßen Quabranten (I. ©. 104) ober Sextanten gemadit batte,inbein er nämlich an feiner in bem »Dteribian aufgeflellten Slrmil»larfphäre ben Declinationgfreig CD berfelben auf irgenb einengroßem, in feiner SRectafcenflon fd)on befannten gipflern (teilte,tooburd) er fofort ben ©tunbenminfel biefeg ©fertig auf feinemSlequatorialring AB ablefen fonnte. Die Summe beg fo er»baltenen ©tunbenminfelg unb ber fd)on befannten SRecfafcenftoitbeg ©fertig gab ihm bann fofort bie ©terlijeit ber Beobad)«tung, moräu8 er bann Ieid)t (I. ©. 315) aud) bie mittlere©onnenjeit berfelben Beobad)tung finben fonnte. 2lm ein«fachflen mar biefeg ©erfahren, menn er flatt irgenb eineg befann»ten gijrflerng, unmittelbar bie Sonne mahlte, meil bann ber attbem Slequatorringe AB abgelefene ©tunbetlfreig ber ©onne aud)fofort fd)on bie mahre ©onnenjeit ber Beobachtung gab, miebereits oben (I. §. 155) erflärt morben ifl.

Diefe 3eitbeflimmung ifl, mie man (lebt, eineg ber mießtigften©efebäfte beg praftifdjen Slflronomen. (Sr unferfcheibet ftd) ba»burch mefentlid) »on bem bloßen ©epmeter, bem eg fd)on genügt,menn er ben SBinfel, melcßett jmei irbtfd>e ©egenflänbe, j. 50.jmei Shürnte ober jmei Berglpißen, in feinem Singe bilben, mit©enatiigfeit angeben fann, ba biefer SBinfel immer berfelbe bleibt,fo oft er aug bemfelben ©tanbputifte beg Slugeg gefehen mirb.9iid)t fo bei ben ©egeitflänben beg Ipimmelg. Die ©ejtirne ätt»bern, fomohl burd) bie tägliche Beroegung beg Jpimmelg, bie allenSternen gemeinfd)aftlidh ifl, big aud) burd) bie ihnen eigene Be»megung, ihre Sage gegen bag Singe beg 'Beobadjferg un»aufhorlid) , unb eg ifl baber nicht genug, baß ber Slflronom poneinem biefer ©eflirne, j. B. bie JpöfK fluch mit ber größten