Druckschrift 
3 (1836) Physische Astronomie oder Gesetze der himmlischen Bewegungen : Beschreibung und Lehre vom Gebrauch der astronomischen Instrumente. Mit einem erklärenden Verzeichniss der vorzüglichsten astronomischen Kunstwörter
Entstehung
Seite
228
Einzelbild herunterladen
 

228 93efd;mbung unb ©ebraud) bcr afironom. Snfirument«.

geachtet (mhen unfere .Süiifller, in fßerbinbung mit ben 2(flrpno=men, für meld)e fic arbeiten, Wittel gefunben, bie einjelnen ©es

Wit Jpülfc bcß befannten gühlbebelst fann man bic 95ic*gungen, it'ctrtjc burd; ändere Kräfte beroorgcbrod;t merben,an benjenigen Äbrpcrn noch bcutlitb lefen, bic man fomifür ganj unbiegfam gehalten bat. ßBcnn man juni ©cifpicleine Kanone an ibren beiben Silben auf ©füßen legt, fofriimmt fiel), nüe ber gtiljlbebel zeigt, ber nicht mitei'ßiifte,mittlere 3h<il ber Kanone bttreb bie ßBirfung ber ©dimere,gleich einem biinnen, biegfamen ©tobe jur Srbc. ßßirb aberbic Äanonc bloß in ihrer Witte auf eine einzige ©tüt>c gelegt,fo ficht man bafiir bie beiben Silben berfelben, gleich einem inber Witte gehaltenen g-ifdibcinc, fiel; abmartei biegen. Wanfbnnte biep bcr großem Waffe ober bem bebeutenben ©emichtebcr Äanoite jufclneiben. 2lbcr biefelbe Srfcheiming micbcrholtftd; audi bei bcn leicbteften &'6rpern, mit meldjen mir nedi 23cr=fliehe biefer 2lrt anßellen fbnnen. ©ic horizontalen Silben,melche man in bem SSrennpiinftc ber oßronomifdicn gernröhreaustgefpannt finbet, gebaren ju ben feinten, meld;e bie Oloturober and; bie ftuiiß hcroorbrtngen fann. Won pflegt fte häufignon bem feinen ©cfpitinßc ju nehmen, mc(d;cst im Jpcrbßc uiifere©arten 1111 b Sßiefen überzieht, unb bact unter ber ©enennungbest fliegeuben ©ommerst befannt ift. ©iefe gäben, melche ooneiner eigenen ©ottung fel;r fleiner ©pinnen gefponnen merben,ftnb fo fein, baß man fic mit freien klugen nur mehr an ihrer©piegelung crFcnnt, menn fie gegen bie ©oiinc gehalten merben.©bfcßon baber ihr @emid;t ohne Sncifel ganz ungemein Flein, fo fielet man bod; burd; bic ftnrfc Vergrößerung best g-ernsrohrst, baß fie, menn fie an ihren beiben Silben in bem gern*rol;re befeßigt, unb auf bast beße horizontal gefpannt merben,in ihrer Witte fid; frümmen, unb baber feine gcrabe, fonberueine frumme, gegen ben Jporijont conoejce bilde bilben,nicht onberst, ölst ein bicfcsi ©eil ober eine febmere Äette oonbeträditlicher bonge, bie and; bcfanntlich feine Straft an ihrenSilben fo fiarf fpannen fann, baß ßc eine ooHFommen gerabebilde hübet. Sin anbere# Wittel, bic Vcränbcrlidifcit berÄörpcr, bie man gem&hnlich für tinoeränberlich hält, ju untersfliehen, geben unfere üußerß empftnblicheit SBoffcrmagen. begtman eine folche SfBage auf bie genßcrbrüßitng einest Jpanfe?,felbß im erßen ©toefmerfo, felbfi oon bem folibeßen Wauermerfe,unb briid't man bann mit ber Jpanb ßarf gegen bic Wninb bcisgcnßertt, fo ßebt man ougcnblicflid) bie bage ber ©lafc fid;oeriinbeni, unb menn ber ©rtict nachläßt, ßd; micbcr herßellen,jum 3eid;en, baß auch tinfcrc ßiirfßc Waucr, mie jene ©ätilean bem WultiplicationSfrcifc, gleich einer meidjen SBachstfafel,