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3 (1836) Physische Astronomie oder Gesetze der himmlischen Bewegungen : Beschreibung und Lehre vom Gebrauch der astronomischen Instrumente. Mit einem erklärenden Verzeichniss der vorzüglichsten astronomischen Kunstwörter
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166 Slnbere merfroürbige folgen ber Störungen ber Planeten.

feiner 23afm einnimmt, von feinem norblid)en [Raube etroa# roe=niger, nnb non feinem [üblichen etroa# mehr erblichen, al# roenner in bem tiefflen fünfte feiner ISafn flimbe. Sa enblicb berjenigefPunft be# 3Ronbranbe#, ber bei feinem Slufgange (im haftenfleht, bei feinem Untergänge nabe am tieffien erfcheint, fo roirbein [Beobachter auf ber Oberfläche ber Grrbe an bem äußerflen[Raube beöIRonbe# and) anbere glecfen feben , al# ber 2(ntipobebeffelben. 2Uletn alle biefe, übrigen# fe()r geringen [Betäube*rungen, bie man bie fcbetnbaren Vibrationen be# jSRonbeänennt, haben ihren ©runb nur in nuferer Stellung gegen ben*felbett, unb ftnb baber bloß al# optifche Srfcbeinungen ju betrad)»ten, bie mit ben [Bewegungen be# 2Ronbeö felbfi in feinemunmittelbaren 3ufammenhange flehen. Sie erfle biefer Sibratio»neu, in ber Sänge, fann, au# bem SRittelpunfte be# SRonbe#gefehen , bochjlen# 8 ©rabe, bie Vibration ber [Breite 6,»° unbenblid) bie britte ober bie Sibration ber *ParaHajre einen ©rabbetragen.

§. 118. (Säculärc Slenberungen ber [Rotation be# SRonbe#.)9Bir roerben baber annehmen muffen, baß bie [Rotation be#2Ron*beS um feine 2lpe ber mittleren [Bewegung be|Jelben um bie©rbe pollfommen gleid) ifl. Slllein welcher mittleren? Senn roirhaben oben (I. S. 330) gefehen , bafj biefe mittlere [Bewegungbe# üERonbe# felbfi roieber peränberlirt) ifl, inbem fie feit mehr al#20000 fahren immer ^genommen hat, unb nahe eben fo langenod) junehmen, bann aber roieber allinählig langfamer roerbenroirb. SBenn baber bie [Rotation be# üfRonbe# eine für alle 3eitenunoeränberliche ©rbße roäre, roie biefj bei ber @rbe unb ben ^pia=neten in bet Shat ber galt ifl, fo miifjte fie in ber golge ber Sahthunberte feßon längfl oon ber [Repolution biefe# Satelliten oerfd)iebengeroorben fet;n, unb roir roürben baber fefjon feit 3ahrtaufenbeneinen großen Sheil ber oon un# nod) immer abgeroenbeten Jpe=mifphäre beffelben $u ©efießte befommen haben. Sa biefj gegenbie Erfahrung ifl, fo muß man annehmen, baß and) bie 9lota=tion beS 2Dionbe# einer ähnlichen fäculären fBeränberung, roie bieSReoolution, unterroorfen fet). SBeil aber auf ber anbern Seite jebefreie [Rotation eine# jförper# ihrer [Ratur nad) nicht anber# al#gleußformig fepn fann, fo muß e# eine befoitbere äußere .Kraft