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3 (1836) Physische Astronomie oder Gesetze der himmlischen Bewegungen : Beschreibung und Lehre vom Gebrauch der astronomischen Instrumente. Mit einem erklärenden Verzeichniss der vorzüglichsten astronomischen Kunstwörter
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100 GrUiptifche Sewegung bet IpimmelSforper.

welche Sd;icffale würben aber bie @rbe mit ihren Sewohnern ge*troffen haben, wenn fie im Stugenblirfe ihrer Grntflehung vonbiefem galle, bem fie, wie man fieht, nahe genug gefianben ift,getroffen worben wäre. 3hre anfängliche ©efd;winbigfeit war4,28Seiten, nur l'^lKeile Heiner als jene, bie ihr fo verberblichhätte werben fßnnen. Unb eben weil fie Heiner alS 5, s5 war,würbe bie Sahn ber Gerbe eine GHIipfe. SBäre biefe ©efchwinbig*feit nur ein Srei = Siertheil von 5, 85 , ober wäre fie 4, 39 beeilengemefen, fo würbe bie Grrbbabn ein vollfommener ÄreiS geworbenfet;n. Sie wahre ©efchroinbigfeit berfelben beträgt aber nur 4, 23Steilen, ifl alfo nahe ein 3ehnfheil fleiner noch, als bie ÄreiS*gefchwinbigfeit, baher unfere GHIipfe ju benen gehört, bie (ingig. 5) über bem Greife, gegen beit Scheitel A beS jfegelS hinliegen. 2lucf) liegt fie viel näher bei bem Greife, als bei biefemScheitel, bal;er and; ihre Gfjrcentricität fehr Flein ifl, ober ihreSahn ber etneö Greifes fehr nahe fßmmt, waS alles mit unfernSeobachtungen vollfommen übereinflimmt.

StnberS verhält eS ftd) fchon mit HJlerfur, biefem ber Sonnenächfien 'Planeten, beffen Grpcentricität fehr gro§ ift; für ihn iflbie ©rofje a gleich 9, 6 4 teilen. §ine folche ©efchwinbigfeitwürbe feine Sahn ju einer 'Parabel, unb eine noch größere jneiner Jppperbel gemacht haben. Sltlein feine beobachtete ©efd;roin*bigfeit im 'Perihet ifl 8, 34 , alfo 1, 8 teilen Heiner als jene, unbim ©egentheile 1, 7 teilen großer als bie ÄreiSgefd;winbigfeit,baher bie Sahn IPlerfurS wol;l noch sine GHIipfe, aber eine vonbem Greife fehr entfernte, ober eine fehr e,vcentrifd>e GHIipfe ifl.gür UranuS hat man bie beobachtete ©efchwinbigfeit im 'Perihelgleich 1,02 teilen, währenb bie für ben älreiS 0, 97 , unb bie fürbie 'Parabel 1, J7 SDleilen betragen würbe.

§. 66. (Söahrfcheinlichfeit ber GHIipfe.) IDlan fieht, bafj unterallen moglid;en unzähligen ©efd;winbigfeiten, bie ein Äörper ershalten fann, nur eine einzige ben ÄreiS, unb ebenfalls nur eineeinjige bie 'Parabel hervorbringt, währenb eS im ©egentheile un=enblich viele gibt, welche bie Sahn ju einer GHIipfe ober ju einerJppperbel machen. SarauS folgt bie äuferft geringe 3Bahrfd;einslid)feit, ba§ ein Äörper unfereS SomtenfpflemS ftd; in einemGreife ober in einer 'Parabel bewege, wohingegen bei weitem bie