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Wir, alle seine Nachfolger, erwiesen dieser Gesellschaft nichtgeringere Freigebigkeit; denn cs ist geschehen, daß Julius HI.,Paul VI., Pius IV. und V., Gregor XIII., Sirius V., Gre-gor XIV., Clemens VIII., Paul V., Leo XI. und XV., Ur-ban VII. und mehrere andere römische Dberbischöfe die altenPrivilegien bestätigt oder vermehrt, oder durch die authentischstenErklärungen erläutert haben. Es liegt aber auch am Tage, undder Inhalt und die Ausdrücke der apostolischen Verordnungen er--weisen es, daß man beinahe seit dem Ursprünge dieser Gesellschaftdie Keime der Zwietracht und Eifersucht gähren sah, nicht alleinunter ihren Mitgliedern selbst, sondern auch mit den übrigenregulirtcn Orden, der Weltgeistlichkeit, den Akademiecn, den Uni-versitäten, den öffentlichen Lehranstalten, und sogar mit den Für-sten der Staaten, in welche sie ausgenommen waren, und daßdiese Streitigkeiten und Untersuchungen sich bezogen bald auf dieArt und die Natur ihrer Gelübde, die Zeit ihrer Zulassung, dieMacht, aus dem Orden zu vertreiben, die Aufnahme in die hei-ligen Grade, ohne Pricstertitel und ohne feierliche Gelübde, ent-gegen den Decreten des tridentinischen Conciliums und denenUnseres Vorgängers Pius V., heiligen Andenkens, bald auf dieabsolute Gewalt, die der General sich beilegte, und dieinnere Regierung der Gesellschaft, bald auf verschiedene Artikelder Lehre, die Ausnahmen und Befreiungen sich ausdchnten,welche von den Ortsordinarien und andern Kirchen- oder welt-lichen Obern, als ihre Gerichtsbarkeit und ihre Rechte beeinträch-tigend, dargestellt wurden, und endlich erhoben sich gegen dieMitglieder der Gesellschaft schwere Klagen, welche den Friedenund die Ruhe der Christenheit nicht wenig trübten.
Viele, von mehreren Fürsten unterstützte Klagen wurden ge-gen die Gesellschaft gerichtet und Paul VI., Pius V-, Sixtus V.vorgetragen.
Unter diesen Fürsten war der katholische König Spaniens,Philipp 11.^ glorreichen Gedächtnisses, welcher Sixtus V., un-seren Vorgänger, die sehr gewichtigen Gründe, welche ihn zuKlagen über die Gesellschaft führten, die von den Inquisitorenin Spanien gegen ihre unmäßigen Privilegien und die Formihrer Einrichtung vor ihn gebrachten Reklamationen, und nichtweniger die von mehreren durch ihre Gottesfurcht und Gelehr-
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