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schauen könne, lehrt der Water Barry ebenfalls. „Sollte essich ereignen, sagt er, daß der böse Feind in der Todesstundeeinige Ansprüche auf Dich haben sollte, und daß in der kleinenRepublik Deiner Gedanken einige Werwirrung und Unordnungentstände, dann brauchst Du dem bösen Feinde nichts Andereszu sagen, als daß Maria für Dich Bürgschaft leiste, und daßer sich an sie wenden müsse." Und um über den Nutzen unddie unfehlbaren Wirkungen jener Andachtsübungen gar keinenZweifel übrig zu lassen, sagt er: „ Was aber das Glück und denNutzen anbetrifft, den Du davon haben wirst, so stehe ich Dirdafür und verbürge mich für die Mutter Gottes."")
Wahrhaftig, so konnte nur ein Franzose und ein Jesuitjener Zeit schreiben, als Frankreich's galante Herren und Damen,namentlich an dem verderbten und zügelloser Unsittlichkeit fröh.nenden Hofe, wo man der göttlichen Gesetze nicht mehr gedachteund auch keine Kraft mehr hatte, sie zu beobachten, eines ganzbesonderen Specificums bedurften, um sich von der Sünde zureinigen, und ganz eigener Schlüssel, um sich das Paradies zueröffnen.
2) Dem Vater Barry hat rühmlich nachgeeifert der ehr-würdige Water Mo ine, der, um den Leuten die Gottseligkeitzu erleichtern, ein Buch schrieb unter dem Titel: Die bequemeAndacht.")
„Die Tugend, sagt Mo ine, hat sich noch Niemandem ge-zeigt; man hat von ihr noch nie ein Bild entworfen, welchesihr gleicht. Und es ist gar kein Wunder, wenn so wenige Men-schen sich die Mühe geben, ihren Felsen zu ersteigen. Man hataus ihr eine Verdrießliche gemacht, die nur die Einsamkeit liebt.Man hat ihr den Schmerz und die Mühseligkeit zu Gefährtengegeben; endlich hat man sie dargestellt als eine Feindin der Er-götzungen und der Spiele, die doch die Blüthen der Freudensind und die Würze des Lebens ausmachen." ")
„Es hat auch höfliche Heilige, cs hat Andächtige, gegeben,die mit der seinen Lebensweise vertraut waren.") Es warennicht txübe Kopfhänger mit blassem Antlitze und schwarzer Galle,
II) p. iZl). 12 ) ^ 465- 13) l.x Monika I.i devotion gisc-es.
14) 92. 15) p. 192.