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theil für dic Gesundheit erwächst. In einem solchen Zustandedarf man sich auch zum Erbrechen reizen. ^)
2V) Busenbaum läßt sich so vernehmen: Vollerer (§nls)begeht man auf fünferlei Art: 1) Wenn man vor der Zeit ißt;2) zu lecker, 3) zu gefräßig, 4) zu viel, 5) zu ausgesucht zu-bcrcitet. Sie ist nur eine läßliche Sünde, weil keine dieser Ar-ten der Liebe Gottes und des Nächsten widerstreitet. °°) (Derkurzsichtige, laxe Jesuit! Verletzt denn der Trunkenbold nichtdie Liebe zu sich selbst, und ist das keine Sünde?)
21) Daher, fährt er fort, ist es wahrscheinlich, was Na-varra, Toletus und Andere lehren, daß es nur eine läß-liche Sünde sei, sich bis zum Erbrechen mit Speise und Trankzu überfüllen; daß es ferner nur eine läßliche Sünde sei, dasErbrechen zu fördern^ um wieder saufen zu können. Escobar,Laymann, Baldell, was jedoch Sa und viele Andere füreine Todsünde halten. °') So ungefähr lehrten die römischenSchlemmer der Kaiserzcit.
22) Escobar sagt an einer anderen Stelle, es sei nachSanchez nur eine läßliche Sünde, sich bis zum Erbrechen mitSpeise und Trank zu füllen, weil der natürliche Appetit seinRecht habe ^), d. h. man darf ohne Sünde zum Thiere hin-absinken.
23) Jemand ist zu sehr der Völlcrei ergeben und sicht vor-aus , daß dadurch Samcnergießung im Schlafe entstehen werde,sündigt er schwer durch Fröhnen seiner Eß- und Trinklust? NachLessius sage ich nein; nur darf die Pollution nicht dadurchbeabsichtigt werden. ")
21) Ihrer Art nach sind dic Töchter der Völlcrei leichteSünden, nämlich: 1) Abgestumpftheit des Geistes oder Dumm-heit, so daß man nicht beten kann; 2) alberne Frohheit, welchezu obscönen Liedern, schändlichen Handlungen, unanständigenTänzen verführt; 3) Erbrechen; 4) Samenergießung, wenn sienicht freiwillig ist. ")
25) Die Jesuiten haben mehrere Arten von Rausch distin-guirt; es gibt bei ihnen einen completen und nicht completen
40) n. 56. p. 288. 50) Lusenk. <1. V. I>. 586. 51) iNill. I>. 2
»?) n. 102. p. 244. sr) ,i. 101. «) Nuseiid. p. 587. 588.