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behaupten, die körperliche reiche hin, wenn man nur, obwohldas Gemülh zerstreut sei, in ehrerbietiger Stellung und mit derschuldigen äußeren Achtsamkeit zugegen sei." Diese Heuch-ler, die Gott und Menschen zum Besten zu haben lehren!
11) Auch der ehrwürdige Busenbaum hat mit Hülfe sei-ner casuistischcn Spießritter denselben Gegenstand behändest undsagt: „Der dem Meßopfer Beiwohnende muß aufmerksam aufdasselbe sein, wenigstens virtualiter et in eonkuso, so daß erauf irgend eine Weise aufmerkt auf das, was am Altäre vor-geht. Wenn also Jemand bald Acht gibt, bald mit einem plau-dert, so daß er immer wahrnchmen kann, was am Altäre ver-geht: so sündigt er zwar wegen Unchrerbictigkeit, aber er begehtkeine schwere Sünde. Ja, Köninck, Sylvius, Rosellaund Medina (lauter Jesuiten und lloctores xrsvos) lehren:dem Kirckcngcbote genüge auch derjenige, welcher auch absicht-lich zerstreut sei; nur sei er sich gegenwärtig und nehme äußer-lich eine ehrerbietige Stellung an. Diese Ansicht hält auch Lay-mann für probabel/"'')
12) In gleichem Sinne erklärt Busen bäum an einemandern Orte: Wenn Jemand der Messe beiwohnt, aus eitlerRuhmgicr, oder um zu stehlen, so kann er nichts desto wenigerdas Kirchcngcbot erfüllen, auch durch eine durch die Umständesündige Handlung, weil er die Wesenheit des Gebotes erfüllt,wiewohl er gegen ein anderes Gebot sündigt. So Sanchcz,Laymann, Lugo.
1a) Ja, noch weiter gehen diese Väter Jesu. Busen bäumsagt, man brauche bei der Beiwohnung einer Messe an einemSonn- oder Festtage gar die Absicht nicht zu haben, dem Kir-chengebote zu genügen.^')
14) Derselbe behauptet sogar, man erfülle das Kirchcnge-bot, wenn man eine Messe höre, auch mit der bestimmten Ge-sinnung, demselben kein Genüge zu leisten, und man brauchediese Gesinnung auch nachher nicht zu ändern; denn man habe
2 k>) Lscob, I. c. ». 74. 'p. 183. 20 ) Nuscnb. I-. Ilt. 75. 3. 6. 3.8. p. 204. 205. Ah Nusenli. 1.. I. 75. 2. c. 3. Nub. 1. r>. 1. ZI) l.e. 3nl>, 2. j!. 34.