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oder weniger von dem Gifte der Unsittlichkeit - augcstcckt sei.Daß wir namentlich Auszüge aus dem Escobär genommen, hatdarin-seinen Grund, weil er sich stets auf andere Casuisten be-ruft; und seinen Citaten kann man gewiß trauen. Wer sich dieMühe nehmen wollte, aus den 3M Casuisten daS Anstößigeund Skandalöse über das sechste Gebot zusammcnzustcllen, derwürde ein Gemälde unter seinen Händen entstehen sehen, wovonsich jeder, der noch einen Funken Schaam und Sittlichkeit insich hat, mit Abscheu und Entsetzen wcgwcndcn würde.
tz- 2.
Das siebente Gebot.
Kein Theil der Sittcnlehrc ist von den Jesuiten geachtetworden; sie haben das Verderben ihrer Grundsätze nach allenSeiten hin verbreitet, und die Erfolge haben den schmählichenBemühungen entsprochen. Aber vorzüglich haben sie auf dieschaamloscstc Weise die evangelische, kirchliche und naturgcsetzlicheLehre über das siebente Gebot verderbt; sie haben Diebstahl,Wucher, Banquerott, Betrug aller Art erlaubt und dadurchebenso sehr dem gesellschaftlichen Zustande der Menschen, wel-cher auf gegenseitiger Rechtsancrkcnnung in Betreff des Mein undDein beruht, jede Stütze entzogen^ als auch jede sittliche undtugendhafte Gesinnung aus dem gegenseitigen Verkehre verbanntund dafür den jämmerlichsten Egoismus cingesührt. Jeder Staat,jede menschliche Gesellschaft ist cs dem Wohle ihrer Mit-glieder schuldig, die heillosen Lehren der Jesuiten zu ächtenund sich vor einem Orden zu hüten, der solche Lehren erzeugte,duldete und hegte.
1. Vom Diebstahle.
Das göttliche Gebot und die bürgerlichen Gesetze untersagenstrenge jeden Diebstahl; die Jesuiten aber erklären ihn in unzäh-ligen Fällen für erlaubt oder nur für eine läßliche Sünde, derman sich nicht einmal im Beichtstühle anzuklagen braucht.
I) Escobar erlaubt den bei den Ungläubigen als Gefan-gene Lebenden nicht nur ihre Herren, sondern auch jeden Andern
sa) Davon beim Deichtsacramente.