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ausgcgeben wurden, dem Collegium der katrum revisorumzu Rom vorgclegt werden, Quorum Muck est MUIIUS, ut lid-ros, priusgnam l^pis manckentnr, uoeurute xors^icisut,wie wir die Stelle oben S. 282 aus Aamburini citirt haben.Jede Schrift also erschien im Namen des Ordens; für jede warderselbe in solickum verantwortlich, und wenn Mariana denKönigsmord anprics, dem Mörder Heinrich's HI. von Frankreicheine Lobrede hielt, wie wir unten sehen werden; wenn Lessiusund Escobar den Rachemord billigten, Salas, Busenbaum undandere ihrer College» Unzucht erlaubten, den Meineid sanctio-nirtcn, wenn Escobar und Tamburini das Beichtsacrament pro-fanirten und entweihten u. s. w.: so thaten sie dieß nicht alleinfür ihre Person, sondern der ganze Orden that es inseinen Obern, die den Unfug approbirten. Ich weiß es wohl,daß hierdurch nicht jeder einzelne Jesuit Theil nahm und schuldig
und Gelehrsamkeit sein. Die Prüfung ist darauf zu richten, ob das vorge-legte Werk so beschaffen sei, daß es die Gesellschaft mit Recht Herausgeber!könne, und ob cs sich auch der Mühe lohne, cs wirklich herauszugeben.Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, haben die Revisoren die nöthi-gen Verbesserungen (cuusurae) in demselben vorzunchmen und zu unter-schreiben. Sie sollten sich dabei vorzüglich hüten, nicht mit der Inquisitionin Streit zu gerathen, und die Zensuren überhaupt geheim halten. Die zucensirenden Bücher nimmt der General allein oder sein Se-cretür in Empfang. Bon jeder Censtir und von jedem approbirten Buchemuß zu Rom ein Exemplar bleiben. Die Censoren in den Provinzenschicken ihre Censuren an den Provincial, der sie nach Rom an denGeneral zu senden hat und selbst Nichts herausgeben darf, ohne diesenzuvor zu Rathe gezogen zu haben. Die Censoren müssen Alles «bändern,was und wie cs der General ihnen befiehlt. Die Censoren sollen weder dieAutoren kennen, noch von diesen gekannt sein. Ehe die Ccnsur beginnt,sollen die Zensoren die für die Generalrevisoren gegebenen Re-geln lesen und genau befolgen und, mit Hintansetzung jedermenschlichen Rücksicht, nur die Ehre Gottes und das Beste derGesellschaft im Auge haben» Endlich haben die Oberen, vorzüglichder Provinzial, darauf zu sehen, daß das Buch wirklich in der, durchdie Ccnsur erhaltenen Gestalt gedruckt werde. Gründlichkeit (8oI!<Ii-tas) und Gleichförmigkeit der Doctrin sind die Hauptprinzipien, welche beider Zensur der Schriften zu befolgen sind.