Druckschrift 
1 (1793)
Seite
437
Einzelbild herunterladen
 

c 4Z7 )

64 und Z4 Erdhalbmesser. Copcrnicus, Tycho undRepler stellten ahnliche Untersuchungen darüber an. End-lich haben nachher die neuer» Astronomen viele Bemühun-gen angetvandt die Parallaxe des Mondes durch wirklicheBeobachtungen immer genauer zu bestimmen.

§. 526. Nach Mayers Tafeln ist die größte hori-zontale Parallaxe des Mondes, welche statt findet, wennder Mond in der Erdnähe und zugleich im Vollen Lichte ist212 6i^ za" und die kleinste, welche eintrift wenn der NeueMond in der Erdferne steht — 5z' 52" *). Innerhalb die-sen Gränzen fällt demnach die Größe des Winkels s in demparallactischen Dreyeck ua? 6°. z6. Der Halbmesser derErde a? welcher nach §. 284 859Z geographische Meilenausträgt, werde als überall gleich groß folglich die Erdeals eine vollkommene Kugel angenommen, so laßt sich auseiner jeden beobachteten horizontalen Parallaxe des Mon-des die Entfernung desselben vom Mittelpunkt der Erde,sder die Linie r a nach der im §. 24z vorkommenden An-weisung leicht berechnen,' nemlich: K —oder der

Halbmesser der Erde r oder 8M Meilen durch denSinus der horizontalen Parallaxe des C dividirt, istgleich dessen Entfernung vom Mittelpunkt der Erdein Erdhalbmessern oder deutschen Meilen. Und ebendazu dient in dem Dreyeck n 1 b die in einer gewissen Höhedes Mondes über dem Horizont entweder beobachtete oder

Beyde unter der Breite von Paris gerechnet.

Eez