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uns fichtbare Halbkugel des Mondes von den Sonnensira-len senkrecht; im zn- und abnehmenden Lichte aber untergrößern oder kleinern Winkeln erleuchtet, daher verschwin-den im erster« Stande alle Schatten welche sich vo« deneinzeln Höhen oder Bergen und den Randgebürgen derGruben der Sonne gerade gegen über, oder innerhalb denGruben und Cratern an der der Sonne zugewendeten Seitein allen übrigen Stellungen des Mondes zeigen. Folglichfind um die Zeit des Ersten und Letzten Viertels weit meh-rere dunkle Flecke im Monde sichtbar als im Vollen Lichteund bis auf diese monatlichen Abwechselungen sind dieMonoflecke im Ganzen betrachtet unveränderlich. Aus dmansehnlichen Bergen und Thälern der Mondoberfläche sindalle Ungleichheiten und die häusigen vom hellen Theil abge-rissenen Lichtpuncte, welche sich im zu- und abnehmenden jMond an der Gränzlinie seiner Tag - und Nachtseite aufwelcher die Sonne dort auf- oder untergeht zeigen, leichtzu erklären.
§, 479. Den vornehmsten und kenntlichsten Mond- 5flecken haben die Astronomen längstens gewisse Namen bey-gelegl, ihre Lage gegen einander und ihre Lichtschattirungcnaus vielen Beobachtungen bestimmt und so von der Gestaltder uns jederzeit sichtbaren Seite des Mondes Abbildungengeliefert. Zn vorigem Jahrhundert hat besonders Hovelin Danzigchen Mond in dieser Absicht fleißig beobachtetftnd im Jahr 1647 eine vollständige Beschreibung desselbenherausgegeben, welche er Selenographie nennt. Esj^Nmey auch dariny viele Abbildungen des Moydes und