l Z7« ?dem Mond betrachtet chmal größer im Flächenraum ist alsder Mond bei) uns, so scheint sie in der Nacht des Mondesohngefehr so viel mal stärker als der Vollmond in der un«srigen. Dies ist ganz eigentlich derjFall im Neumonddey 2 6». 72, denn da wird die disseitige Nachthalbkugeldes Mondes von der Taghalbkugel der Erde erleuchtet,und die Erde scheint im Mond mit vollem Lichte; je weiterder Mond von der Sonne steht, und an Lichtgestalt breiterwird, desto mehr nimmt die Lichtgestalt der Erde im Mondab und daher wird jenes. aschfarbene Licht feiner Nachtseiteimmer unmerklicher, und selten ist es noch auch durchFernröhre zu bemerken, wenn der Mond über halb sicherleuchtet zeigt. Hiernach hat also die Mondkugel imMeuenlichte in a wirklich die meiste Erleuchtung und imVollenlichte in c die wenigste. Auch muß sich die Lichtge-stalt der Erde im Mond gerade so zeigen als jedesmal beyuns die Gestalt des noch nicht erleuchteten Theils oderder Nachtseite des Mondes.
§. 472. Die Erde nimmt auf ihrem jährlichen Wegeum die Soisne die Bahn des Mondes mit sich, und rücktin 24 Stunden etwa so weit fort als die ganz? Peripherieder Mondbahn austrägt. Daher ist die Fvrtrücknng desMondes in seiner eignen Bahn in der nemlichen Zeit vonetwü iz Grad kaum der 27ste Theil von der Weite durch dieder Mond mit der Erde in 24 Stunden gemeinschaftlich sichfortschwiugt. In der 72. Figur haben die Entfernung derSonne, die Größe der Mondbahn und die tagliche Geschwin»digkeit der Erde nicht verhaltnißmaßig vorgestellt werden