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de« und beurtheilen können, wenn die Eröffnung der Pu-pille unsers Auges bei) allen Graden der Starke des Lichtsgleich groß bliebe. So aber lehrt die Erfahrung, daß dieseOeffnung sich bey einem schwachen Lichte sehr merklich er-weitert, und wir daher die bei) demselben sichtbaren Ge-genstände starker erleuchtet sehen, weil davon mehrereStraten ins Auge kommen können, als ohne diese wohl-tätige Einrichtung geschehen würde. Gesetzt nun, die rundeOeffnung «des Auges erweiterte sich zur Nachtzeit beymvollen Mondenlichte dem Flächenraum nach um 9iual (oderihr Durchmesser etwa zmal) so würden daher die vom Voll-mond erleuchteten Gegenstände des Nachts nur um etwaIOOOO mal matter erscheinen als eben dieselben bey gleicherHöhe der Sonne am Tage. Hieraus folgt, daß das Ver-mögen des Auges, Gegenstande die vom Lichte in einer sehrverschiedenen Stärke beschienen werden, dennoch in ziemli-cher Klarheit zu sehen, sehr weite Gränzen hat *), welchesauch auf den so sehr ungleich erscheinenden Glanz der Pla-neten und Fixsterne anzuwenden ist.

') Daher bemerke» wir bey großen Sonnenfinsternissen noch keineAbnahme der Erleuchtung der Gegenstände auf der Erde, wennauch die Sonne schon über halb verdunkelt ist; und erst dann,wenn nur etwa »och der ivte Theil von der Sonnenscheibe sichzeigt, nimmt das Tageslicht merklich ab. Dies dient zum Be-weise daß unser Augessich bey der Erweiterung der Pupille nach«nd nachM das schwächere Licht gewohnt.