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Mays, da sie abermal nach geraden Linien fortrücken. ImJunio sangen sie an sich in einem südwärts vom Mittelpunktder Sonne liegenden elliptischen Bogen zu bewegen, wel-cher zu Anfange des Septembers seine größte Oessnung hat,und gegen Ende des Novembers sich wieder der geradenLinie nähert.
§, 446. Aus diesen Erfahrungen hat man besondersdurch drei) mit Fleiß beobachtete heliocentrifche Langen undBreiten eines Sonnensiecks, die uuverrückte Lage und Nei-gung des Sonnenäquators bestimmt. Das Resultat die-ser mühsamen Untersuchungen ist, daß die Ebene des Son-nenäquators sich mit der Ebene der Erdbahn unter einenWinkel von yß Grad neige. Daß die gemeinschaftlicheDurchschnittslinie beyder Ebenen, heliocentrisch gegen den8ten Grad der Zwillinge und 8ten Grad des Schützen ge-richtet sey. Jenen Punkt kann man den aufsteigenden unddiesen den niedersteigcnden Knoten des Sonnenäqua-tors nennen. Wird die Erde aus der Sonne betrachtet indiesen Graden der Länge gesehen, so muß uns der Sonnen-äquator als eine durch den Mittelpunkt der Sonne gehendegerade Linie; in allen übrigen Oettern aber als eine halbeEllipse erscheinen, und zwar Süd - oder unterwartsgehend,wenn unser Auge über, und Nord- oder aufwartsgehend,wenn es unter dessen Ebene sieht. Die Ape der Sonne mußsich hiernach unter einen Winkel von 82j Grad mit der Ebe-ne der Erdbahn neigen, und da die Pole der Sonne unterdieser Breite, 90 Grad von jener Durchschnittslinie wegliegen, so ist ihr Nordpol bestandig gegen dm 8° X und