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der Sonne. Sic bewegen sich gemeinschaftlich, aber nichtüberall auf der Sonuenschcibe, sondern nur innerhalb einemgewissen Streifen vom östlichen Sonnenrande bis zum west-lichen in etwa izz Tagen, und gegen die Ränder hin lang-samer. Einige kommen nach izj Tagen wieder ain östlichenRande zum Vorschein nachdem sie am westlichen verschwun»den sind. Mitten auf der Sonne erscheinen sie größer undbreiter, hingegen nach den Randern hin werden sie immerschmaler. Auch-lassen sich zuweilen und fast durchgehend^nur in der Nachbarschaft der Sonnenrander bloße schatten»ähnliche auch wo! mit einem andern Lichte als der übrigeSonnenkörper versehene gewönlich langlichte Stellen be-Werken, die durch allerlei) Schattirungen und kleine Fle»ckengruppen zusammenhangen und oft einen ziemlichenRaum einnehmen, sie werden Sonnenfackeln genannteDie größten dunkeln Flecken die man jemals in der Sonnegesehen, nahmen etwa eine Minute oder den zosien Theildes Sonnenburchmessers ein. Die Figur 77 zeigt, wie dieSonnenflecken gewöhnlich in verschiedenen Gestalten erschei-nen- ^ L ist ein Theil des Sonnenrandes.
§. 442. Die Sonnenflecken wurden bald nach Erfin-dung der Ferngläser iM Jahr r6io oder i6ri entdeckt»Herr Obristwachtmeister von Zach in Gotha hat in denHandschriften des englischen Astronomen Harriot schon eineBeobachtung derselben vom 8 Decemb. r6ic> *) gefunden.Im Marz 1611 wurden sie zuerst von Pater Schemer zn
') S. astretwmisches Jahrbuch s. 17«« Seite -54.