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Noch sichelähnlich und weiter hin , da wo er seinen größtenwestlichen Abstand von der Senne erhält, übermal halb er-leuchtet. In i l nttnnit seine L'.chtsgcstalt noch mehr zu, bcser wieder in ck hinter der Sonne, uns seine helle Seitevöllig zeigt. Eben dies gilt vornemlich bey der Venus de-ren Lichlabwcchselungen sich schon durch mittelmäßige Fcrn-röhre bemerken lassen. Die obern Planeten zeigen uns inund c? mit der Sonne ihre erleuchtete Halbkugeln völlig,aber nicht wenn sie uns 90°von derselben zustehen scheinen.Bei)n: Jupiter und Saturn ist dieses freylich ihres großenAbstandes von uns wegen unmerklich; allein beym Marssehm wir' in diesen Stellungen seine Scheibe nicht völligrnnd. Nach Fig. 74 sey die Erde in 2 so zeigt sich c? in bilin ck und in 0 in ^ im vollen Lichte. In ^ aber, wenner des Abends um 6 Uhr culmmirt kömmt an der Ost - undin Ki wenn eben dies des Morgens um t> Uhr geschieht, ander Westseite ein Theil seiner dunkeln Halbkugel ben unszu Gesicht. Diese Erscheinungen beweisen nun unwieder-sprechlich, daß die Planeten für sich dunkle Kugeln sind, dieihr Licht eben so wie die Erde von der Sonne erhalten.
§, 406. Man hat Modelle von» Copernicanischen oderwahren Sonnensystem verfertigt, worin kleine die Planetenvorstellende elfenbeinerne Kugeln, in verhältnißmäßigsnEntfernungen an meßinzenen Stangen, auf Stifte gestecktum eine in der Mitte sichende größere Kugel, die Sonnevorstellend, entweder mit der Hand herumgeführt, odervermittelst eines Naderwerks, welches durch eine Kurbeloder Feder in Bewegung gesetzt werden kann, getrieben