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lang seyn müsse». In dieser Stellung geht bey uns derHerbst, in der südlichen Halbkugel aber derFrühling an *).
§- Z99> Die periodische L.ichtabmechseluug desMondes in 29Tagen §. 6z wird nach der /ästenFigur sehrbegreiflich. Der Mond ist eine für sich dunkle Kugel, dieihr Licht von der Sonne erhalt, und allemal nur zur Halstevon derselben erleuchtet werden kann. Diese lichte Halbku-gel des Mondes aber ist in allen Gegenden seiner Bahnnicht gegen uns, sondern gegen die Sonne gewendet. Essey adcä die Mondbahn, in deren Mittelpnnct 3? die Erdesich befindet, und in 8 die Sonne: Steht nun der Mond inz gerade zwischen Sonne und Erde, so steht er mit der Son-ne an einem Ort des Himmels, wendet seine dunkle Halb-kugel völlig gegen uns, und dann ist Neumond. Rücktder Mond von da in seiner Bahn gegen die linke Hand, soentfernt er sich für uns wieder von der Sonne gegen Osten,wird des Abends nach Sonnen Untergang am westlichenHimmel sichtbar und fangt an uns einen Theil seiner hellenSeite unter der Gestalt einer schmalen Sichel zu zeigen.Am 4ten Tage nach dem neuen Lichte ist er 45° ostwärts
") Wenn man eine kleine künstliche Erdkugel um ein in der Mitteeines Kreises mir ihr in gleicher Höhe aufgestecktes Licht, her-umfuhrt, und deren Axe unter dem gehörigen Winkel und ineiner beständig parallelen Lage erhält, so läßt sich die Gleich-heit, Ab - und Zunahme der Tage in den Nord- und SüdlichenLändern, auch die halbjährige Nacht unter den Polen sehr na-türlich vorstellen. Es giebt auch eine gewisse Vorrichtung, dieLage derErdape vermittelst zweyer Rollen über welche ein Fadengezogen ist, beständig parallel zu erhalten zc.