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Mond gemeiniglich oval oder langlicht, dergestalt, daß ihrlängster Durchmesser auf den, Horizont senkrecht geht, unddie Breite der farbigten Schenkel der Regenbögen so wie dieWeite zwischen Heyden scheint sich nach unten zu vergrößern.

z6l. Noch muß ich anmerken, daß die scheinbare Ge-stalt des Himmels eigentlich nicht bogenförmig ist, weil dieNiedern Gegenden eine sich stärker krummende Richtung an-nehmen und die weit um den Scheitelpunkt herumliegendenum desto flacher sind. In 6g, 6z kommt daher u?m dieserGestalt näher als Auch geben die Beobachtungen

bey einem mit Wolken bedeckten Himmel eine merklich an-dere Gestalt dessIben als bey einem völlig heitern. Wiesehr würde man sich also nicht in der scheinbaren Lage derGestirne nach dem bloßen Augenmaaße irren, wenn manauf.diesen optischen Betrug nichtszugleich Rücksicht nähme,welches der Fall bey den alten Astronomen war, ehe der-selbe bekannt wurde. Wiewol schon ptalemeus erinnert,daß man beym Gebrauch der alten astronomischen Beobach-tungen darauf Acht haben müsse.

Von optischen Betrügen und Erscheinungen dievon dem Glänze der Himmelskörperherrühren.

§. Zb2.

Wenn auch unser Urtheil über die Entfernung leuch-tender Gegenstände noch so vollkommen ist, so werden wirhiebey doch oft getäuscht, sobald entferntere Körper dieser

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