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fernung der Sonne unter sich parallel gehend auf uns zttkommen, und daher in einer gerade entgegengesetzten Rich-tung als der Augenschein zeigt, den Erdboden treffen. ESsey iVS die Erdfläche, in ü das Bild der Sonne, in c dasVild zweyer Wolken, zwischen welchen die Sonnenstralettauf den Ort 8 auf angezeigte Art zu fallen scheinen. DerZuschauer ist in ^ und >6.8 die Höhe der Sonne über sei-nem Horizont; so daß alle aus der Sonne kommende Akra-len nnt 5 6^ parallel gehen. Die auf 8 fallende Stratenhaben also daselbst die Richtung 1)8 und die in Oerscheinenden Wolken Muffen wirklich in l) UNd dem-nach weiter entfernt flehen, wo ^.v und öl) einanderdurchschneiden.

§. z6o. Wir sehen daher die in der Luft erhabenenKörper nicht eigentlich an ihrem wahren Ort, sondern dawo ihre Projektion oder dieGesi-htsliuie vom Auge, auf daseingebildete, gegen den Schmeipunct stark gesenkte Lustge-wölbe hinfällt; gesetzt U 5 Kg, 6z waren zwey Paar Sternein einem Vertical, so werden wir solche nach ru rz unddemnach da wo ihr Bild auf 2 m hinfällt, folglich in ganzandern Lagen und Entfernungen zu sehen uns einbilden.Eben so scheinen die aus der Luft senkrecht herunterfallendenglanzenden Materien bey den Sternschnuppen, von unsabwärts, an dem Gewölbe des Himmels hin zu fliegen,und zwar mit einer im Fallen zunehmenden Geschwindigkeit,weil wir solche indeß in den niedrigen und erweitetcrn Ge»genden desselben hinaussetzen. Ferner zeigen sich aus ebender Ursache die kreisförnttgen Höfe und Kranze um den

Mond