( 212 )
beweisen, daß die augenblickliche Sonnenwarme an einemOrte sich wie der Sinus und die ganze Wirkung einer ge-wissen Menge Sonuenstralen, wie das Quadrat vom Si-nus der mittägigen Sonnenhöhe verhalte.
Von den Längen und Breiten der Oerter :c.
§. Zc-d.
Nach den Abteilungen der Erdoberfläche in Zonen,Klimate :c. läßt sich nur sehr allgemein die Lage eines Ortesauf derselben und überdem nur der Entfernung vomAequa-tor nach, gegen Norden oder Süden nicht aber gegen We-sten oder Osten angeben, und man mußte daher noch aufbestimmtere Einteilungen denken. Es werden demnachdurch einen jeden Punct des Aequators und beyde Poleder Erde halbe größte Kreise oder Meridiane gezogen, unddie Entfernung des Meridians eines Ortes von demjenigenMeridian, den man unter allen als den ersten angenommenin Graden des Aequators oder seiner Parallelen vom We-sten gegen Osten in einem fort gezählt, heißt die geogra-phische L.änge des Orts. Dann werden noch durch einenjeden Punct dieser Meridiane vom Aequator bis zu den Po-len, Kreise, die mit dem Aequator parallel laufen gezogen,und die Entfernung auf einem derselben vom Aequator nachNorden oder Süden heißt die geographische breite einesOrtes, und hierdurch wird die Lage desselben vor allen an-dern Oettern genau bestimmt. Da wo sich also der Meri.dia» und Parallelkreis des Aequators unter der geographi-