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ist ein Durchschnitt der Himmelskugel in der Ebene einesMeridians und eben daher istnsss em Meridian auf derErdkugel. Durch ^ und L geht der Aequator am Himmel,in dessen Ebene hier das Auge sieht, da er also als eine ge-rade Linie erscheint, und ae ist daher der Erdaquator wel-cher die Erde, so wie jener die Himmelskugel in die nord-liche und südliche Hälfte theiit. Durch vv geht die Ebenedes Krebs- und durch RR des Steinbockswendecirculs.Linien von vv und RR gegen den gemeinsamen Mittel-punkt der Erde und des Himmels c gezogen, werden da wssie in 6 und b die Erde berühren die Heyden Wendecircul undbk> bezeichnen; und ix sind die Ebenen des nordlichenund südlichen Polarcircuis, und diese Kreise entstehen aufeine ahnliche Art wie vorhin auf der Erde in kZ und ilc.

Z. 2Z9. Aus der vom §. 91 bis 97 gegebenen Be-schreibung dieser Kreise kann ihr Endzweck bekannt seyn.Die Sonne hält sich beständig zwischen S und v am Him-mel auf. Steht sie im Aequator so geht sie den Erd-bewohnern unter ae durchs Zenith, und ebenso unter bk>und ää wenn sie den Steinbocks - R und KrebswendecirculD erreicht. Der Bogen L v hält am Himmel 47° ^ derdoppelten Schiefe der Ecliptik und eben so viel K6 auf derErde, um so viel verändert also die^ Sonne jährlichereHöhe im Meridian eines jeden Orts der Erde, oderj ihrenStand gegen den einen und anderu Pol. Ueber die von ä undb weiter gegen die Pole liegenden Pnncte der Erdoberflächekommt folglich die Sonne niemals senkrecht und aufdiese Län-der fasten daher ihre Stralenmmm nur unterschiefenWinkeln»