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eine» Grad faße. Nun weiß man aber schon im voraus,daß auf jeden Grad des Erdumfanges etwa 15 deutscheMeilen gehen, und daß es wegen der Ungleichheiten des Erd-bodens und anderer Hindernisse nicht möglich ist eine Linieauch nur von einigen Meilen unmittelbar mit der Meßruthegenau zu messen. Da es femer Key solchen ansehnlichenWeiten theiis wegen der gebogenen Erdflache, theilSwegen der dazwischen liegenden Gegenstande unmöglichwird von ^aus, l? zu sehen, wenn auch beyde Oer-ter erhaben liegen, so ist man genöthigt ^ ? geome-trisch zu bestimmen. Gesetzt nun, es liegen umherum einzelne hohe Berge, auf deren Spitzen Lttci) sichStandzeichen errichten lassen, die von den zunächst liegen-den zu Gesichte kommen und die Linie mn werde auf ei-nem ebenen Felde als die nothwcndig erforderliche Grund-linie wirklich mit der Meßkette gemessen, so lassen sich vonm und n aus mit bekannten geometrischen Instrumenten dieWinkel finden welche diese Endpuncce mit den Standzeichender benachbarten Berge formiren. Hierauf beobachtet manauf eine ähnliche Arr, von jenen Bergspitzen, die Winkelwelche die dort ausgerichteten Standzeichen unter sich machen,woraus verschiedene Dreyecke gebildet werden, deren Ebenen,der ungleichen Höben der Berge wegen auf eine gemein-schaftliche Horizonralebene redrmrt und hierauf als gera-delinigte Dreyecke berechnet werden.
§. 279. Es sey also die Grundlinie m n in Ru-then oder Klafter genau gemessen worden. Sie mußaber zu mehrerer Genauigkeit eine beträchtliche Lange
haben