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und Seeküsten völlig richtig verzeichnet werden soll, mufftedie wirkliche, ungleiche Lange aller Grade der Meridianeund die bey der abgeplatteten Gestalt der Erde sich ergebendeGröße der Parallelkreise des Aequators dabei) zum Grundegelegt werden.
Von der Größe der Erde.
§. 274.
Ist die Figur der Erde bekannt, so laßt sich ihre Größefinden, wobey man anfangs voraussetzen kann, daß sie einevollkommene Kugel sei). Wir bewohnen aber nur die äuße-re Seite dieses für uns ungeheuer großen Erdballs, überse-hen nur einen ungemein geringen Theil davon auf einmalund sind folglich nicht im Stande den völligen Umfang,Durchschnitt, Weite der Oberfläche:c. desselben durch un-mittelbare Ausmessungen zu bestimmen, sondern müssenzu dieser Kenntniß stufenweise zu gelangen suchen. Es wirdalso 1) nur ein kleiner Bogen vom Meridian nachjjeinembekannten Längenmaaße geometrisch ausgemessen und mitdem veränderlichen Stande eines gewissen Sterns gegenden Scheitelpunkt an beyden Endpunctcn desselben vergli-chen. Hierauf wird 2) das Verhältnis; dieses Bogens zumganzen Umkreis oder z6o° berechnet, und damit findet sichder Umfang der Erde, in jenem Längenmaaße. Dann lehrtz) die Geometrie, wie aus dem Umkreis einer Kugel ihrDurchmesser, ferner hieraus der Inhalt ihrer Oberflächeund endlich der körperliche Inhalt gefunden wird, wodurch