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zM Aequator folgt, daß die Körper unterm Aequator vomSchwünge der Erdkugel um ihre Axe und der daher entste-henden Fliehkraft etwas vou ihrer Schwere verlieren müssen,indem das sich durch die Kraft der Schwere hin und herschwingende Pendul auf Cayenne langsamer als zu Parisschlug. In der Folge haben fortgesetzte Pendulversuche inverschiedenen Entfernungen vom Aequator, ein gleichesbestätigt.
§. 26z. Nach dieser Entdeckung suchten besondersNcuton und Huygen durch tiefsinnige Schlüsse und Rech-nungen zu beweisen, daß die Wirkung der Fliehkraft nichtallein eine verminderte Schwere unterm Aequator zuwegebringe, sondern daß solche auch dort die ehemals noch wei-che Masse der Erde mehr angehäuft, so daß nach hydrosta-tischen Gründen, bcy dem Umschwünge der Erde, ihre Lan-der und Meere nicht eher in Gleichgewicht kommen konnten,bis sie von den Polen zum Aequator in allen Parallelenmehr erhöht oder senkrecht von der Axe weiter weg geführt
ten z fache» Geschwindigkeit 9 mal u. s. f. nach de» Quadra-ten der Zeiten, kürzer gemacht; im Gegcntheil aber »ach ebendiesen« Verhältniß verlängert, wen» es sich 2, z mal «c. lang-samer schwingen soll. Pendul demnach von gleicher Lange undgleichen Schwingungsböge» vollenden ihre Schwingungen an ei-nem und demselben Ort der Erde in gleiche» Zeiten, be«p Peu-dnl aber von ungleicher Lange verhalten sich ihre Längen wiedie Quadrate der Zeiten in welchen sie eine gewisse AnzahlSchwingungen vollenden oder diese Zeiten verhalten sich wie dieQuadratwurzeln aus den Längen der Pendula, endlich die Anzahlder Schwingungen in einer gleichen Zeit, umgekehrt wie leneQuadratwurzel».