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( r75 )gung zu> und diese kann entweder von einer kürzern Zeitdes Umschwungs oder von einem weitern Abstand der Kör-per vom Mittelpunct des Schwungs, wenn die Schwin-gungszeiten gleich lang stnd, entstehen, und dieser letztereFall trift dey einer jeden sich drehenden Kugel, -also auch beyder Erde ein.

§ 2ZY. Es sey 6Z. 59. OeLiiv der Umfang dervöllig runden Erde in einem ihrer Meridiane; DU ihreAxe,so ist es der Aequator und ri ein Parallel desselben. Beyder Umdrehung derselben erhalten nun die Theile einBestreben sich senkrecht von der Axe; nach den Richtun-gen ri, Lszu entfernen und diese Fliehkraft muß von Hey-den Polen zum Aequator sich immer wirksamer zeigen, weildie Körper allemal Kreise von größerm Umfange beschreibenje näher sie dem Aequator liegen: die Wirkung oder Größeder Fliehkraft auf dem Parallel r i muß sich zu dem unternAequator verhalten wie die Halbmesser dieser Kreise oderwie ri: To; unter dem Aequator muß daher ihre Wirkungdie größeste seyn, hingegen unter den, dem Schwünge nichtunterworfenen Polen der Erde findet sie gar nicht statt.

§. 2bo. Die Mittelpunctsfliehende Kraft wirkt senk-recht von der Erdaxe weg; also von? nach-, die Schwereoder Mittelpunctsdrückende Kraft aber senkrecht gegen einenjeden Punct der Erdoberflache und ihre Richtung geht zumMittelpunct also nach iL. Beyde Centralkräfte wirkendemnach nur unter dem Aequator senkrecht, nemlich die einenach L e und die andere nach eL, auf den Paralielkreisettaber unter verschiedene Winkel gegen einander, z. B. in i