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1 (1793)
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( i69 )von einer Scheibe auf dem Mond zeigt, er mag mitten,oder nur zum Theil nord- oder südwärts hindurch gehen.Da nun die Astronomie lehn, daß dies der Schatten derErde sey, welcher der Sonne gerade gegen über auf denMond fallt, und nur eine 2xugel in allen möglichen Stel-lungen; eine Scheibe, Walze, ein Kegel und Kugelstüekaber nur rn einem einzigen Stande gegen das Licht, nem-lich wenn die Stralen desselben senkrecht auf ihre Kreisebe-nen fallen, einen kreisförmigen Schatten werfen kann,so wird durch diesen astronomischen Beweis die Sache imallgemeinen durch den Augenschein entschieden. Die Bergeund überhaupt die größern Unebenheiten der Erdoberflächesind gegen ihren Durchmesser und Umfang viel zu unbe-deutend als daß sie ihre Kugelgestalt verändern sollten, wiesie sich denn auch deswegen am Nande des Erdschattensauf dem Monde nicht zeigen.

§. 25:. Es giebt auch selbst auf der Oberfläche unse-rer Erde die deutlichsten Beweise ihrer Rundung. Den»wir finden überall, wo wir hinkommen, ihre Land- undW isserflache in einer ähnlichen Gestalt, und treffen auf der-selben nirgends Granzen an, welche doch statt haben müß-ten, wenn die Erde, wie es das erste Ansehen hat, eineplatte Scheibe wäre, und dies ist gerade die Eigenschafteiner Kugel. Dann ist die Erde auf ihren Oceanen voneuropäischen Seefahrern schon über 25 mal umschift wor-den, welche beständig nach einer und derselben Himmels-gegend, gewönltch gegen Westen segelten, und endlich wie-der in dem Hafen ihrer Ausfahrt ankamen, ohne jemals

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