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Schifferboote ahnlich, andere sie hatte die Gestalt einer Py-ramide, eines Würfels rc. L.eucipp verglich sie mit einerWalze und Democrit mit einer Schussel.
§. 50. Dergleichen ungegrnndete Voraussetzungenkonnten sich aber nur in jenen Zeiten erhalten, da die Stern-wissensihaft und allgemeine Länderkunde, gleichsam noch inihrerKlttdheil waren, denn so bald sich richtige astronomischeund geograp ische Kenntnisse ausbreiteten, mußte sich ausvielen Erscheinungen am Himmel und auf Erden, die wahreGestalt der Erde ergeben. Hiezu fand sich die erste Gelegen-heit, als die Alten anfiengen weite Land- und Seereisen vor-zunehmen, denn dabey wurden sie sogleich aus dem verän-derlichen Stande der Sterne gegen den Scheitelpunkt undHorizont-, und durch die Entdeckung anderer Sterne, auchselbst durch die Bemerkung auf welche Art entlegene, erha-bene Gegenstände auf der See und dem Lande zuerst zu Ge-sicht kommen, auf die Vorstellung gebracht, daß die Erd-oberfläche sich bogenähnlich fortziehen, oder daß der Erd-körper eine kugelähnliche Gestalt haben müsse. Thales,Anaximandcr, parmenides, Pythazoras und anderegriechische Weltweisen lehrten dies schon öffentlich, dochglaubten noch einige, die Erdkugel schwimme auf einempnvegranzten Meere, aus welchem sich die Sonne des Mor-gens' erhebt und des Abends hinabsinkt.
§, 2-zr. Den ersten und allgemeinste, Beweis vonder Kugelgestalt der Erde geben die Mondfinsternisse,Denn Hey diesen Himmelsbegebenheiten geht her Mondd»-ch einen Schatten von welchem sich allemal ein Stück