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gleich groß sind, oder auSTHeilen von sogenannten größ-ten Circuln bestehen, deren Ebenenmittelpunct mit demMittelpunct der Kugel übereinkommt, und nach welchensich die Kugel genau zur Hälfte theilen laßt.

§. zy. Dies mußte vorausgesetzt werden, weil sonstFeine Regel statt fände, die Langen derBögen unddieGrößender Winkel in den sphärischen Dreyecken zu erkennen. Aufeiner Kugelobcrfläche geht allemal der kürzeste Weg von ei-nem Punct zum andern, nach der Richtung eines Bogensvom größten Kreise. DasMaaß des Bvgens ^,0» KZ.Z2.in Graden ergiebt sich auf der Kugeloberfläche nur an demWinkel im Mittelpunct es lassen sich aber zwi-schen und L noch eine unendliche Menge anderer Bö-gen von -eben so verschiedener Anzahl größerer oderkleinerer Graden ziehen, deren Mittelpunkte außerhalb Lliegen, und die deswegen mit kein regelmäßigessphärisches Dreyeck bilden können.

§. 40. Daher sind die Bögen der Parallelkreise, wel-che mit den größten Kreisen auf einer Kugel parallel fort- ,laufen, in der kuglichten Dreyeckmessung, so wie solche dieAstronomie braucht, nicht anwendbar, weil sie nicht ausder Kugel Mittelpunct beschrieben worden, und folglich ihreGrade um so mehr kleiner werden, je weiter der Mittelpunctihrer Kreisebene vom Mittelpunct der Kugel entfernt ist. Sieformiren freylich ahnliche sphärische Dreyecke, die sich abernach den allgemeinen Regeln nicht auflösen lassen. IhreKreisebenen sind als die Grundflächen geometrischer Kegelanzusehen, deren Spitze im Mittelpunct der Kugel liegt.