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Vierter Theil (1796) Chemische Nomenclatur. Uebersicht der einfachern und zusammengesetzten Stoffe. Chemische Verwandtschaftstafeln. Nebst Register
Entstehung
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?8 I. Chemische Nomenclatur.

leber mit Gewachsalkali). Das Wort, geschwefelt,was einige vorgeschlagen haben, scheint mir nicht so un-zweydeucig, wegen seines anderweitigen Gebrauchs imgemeinen Leben. Man denke nur an geschwefeltenWein! Auch ist z. B. der Name Gchwefelspicsglauzwol nicht harter, als Spiesglanzschwefel.

8) Die neue französische Nomenclatur nimmt beyder Bezeichnung der Neutralsalze, Mittelsalze und metal-lischen Salze, das Nennwort von der Saure, und dasNebenworr oder Bevworr von der alkalischen, erdig-ten oder metallischen Basis, z. B. s/e

Das geht aber

im Deutschen nicht an. Hier habe ich also, wie es auchschon eingeführt ist, das Nennwort von der alkalischen,erdigten, oder metallischen Basis, das Beywort vonder Saure entlehnt, z. B. schwefelsaures Gewächs-alkali, schwefelsaures Ammoniak, schwefelsaures(Quecksilber. Im Lateinischen möchte es auch wolrathsamcr seyn, aus einem schon bekannten Substantivein Adjectiw zu machen, als ein neues Substantiv zuschaffen. Statt z. B. 8ulplras ^mmoniacsi 8. auri, Ei-tras potasiüs, dlitris potaikao, Laras lockae u. s. W. seheich deshalb ^mmoniacum fulpliurioum z ^urum kul»pkuricum, kotallinum nitricum, LotaÜinmn nitro,kuin, dLutrum boracicum, u. s. w.

y) Ich habe nur diejenigen Säuren aufgeführt,deren Identität erwiesen ist. Die neue französische No-menclatur hat noch gar viele, die größtentheils keine eckgenthümliche Sauren sind, und also wegfallen müssen.

io) Es wäre sehr gut, wenn man bey den Verbin-dungen gewisser Sauren mit Alkalien und Erden auchdie verschiedenen quantitativen Verhaltnisse der Saurezur alkalischen Basis mit Einem Worte ausdrucken könn-te. Jeht z. B. bedeutet ^rZilla 5ul>plmriaa, sowohl den gemeinen Alaun, als die völlig mit

Thom