schaft irre geführten Liebenben werben tugendhaft;aber sie werden es auch blos, ohne daß wirrecht sehen, wie? Den Kamps der Verminstgegen die Leidenschast, den allmähligen, lang-samen mit Anstrengung und Mühe und Ar-beit errungenen Sieg, — das interessantesteund lehrreichste, was wir sehen könnten —oerbirgt er vor unscrn Augen. — Sein Zög-ling entwickelt sich von sich selbst. Der Führerdesselben thut nicht viel mehr, als daß er dieHindernisse seiner Bildung entfernt, undlaßt übrigens die gütige Natur walten. Siewird auch immerfort ihn unter ihrer Vormund-schaft erhalten müssen. Denn Thatkraft, Feu-er, festen Entschluß gegen sie zu kriegen undsie zu unterjochen hat er ihm nicht beigebracht.Er wird unter guten Menschen gut seyn; aberunter bösen — und wo sind nicht die meistenböse? — wird er unsäglich leiden. — Soschildert Rousseau durchgängig die Vernunftin der Ruhe, aber nicht im Kampfe;er schwächt die Sinnlichkeit, statt dieVernunft zu starken.
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