Za! sie haben meine Gestalt; aber unsere Gei-ster und unsere Herzen sind nicht verwandt;meine Worte sind ihnen Worte ans einer frem<den Sprache und mir die ihrigen; ich höreden Schall ihrer Töne, aber da ist nichts inmeinem Herzen, was denselben einen Sinngeben könnte! O, ewige Vorsicht, warum lie-ßest du mich unter solchen Menschen geborenwerden? oder wenn ich unter ihnen geborenwerden sollte, warum gabst du mir dieses Ge-fühl und diese treibende Ahndung von etwasbessern, und höherm? warum machtest du michihnen nicht gleich? warum machtest du michnicht zu einem niedrigen Menschen, wie siees sind ? Zch würde dann vergnügt mit ihnenleben können. - Ihr habt gut seinen Gram schel-ten und sein Mißvergnügen tadeln, — ihr an-dern, die ihr alles gut seyn laßt; ihr habt gutjene Zufriedenheit ihm anpreisen, mit der ihreuch alles gefallen laßt, und die Bescheiden-heit, mit der ihr die Menschen nehmt, wiesie sind! Er würde so bescheiden sepn, wie ihr,wenn er so wenig edle Bedürfnisse hätte. Ihr
könnt