Druckschrift 
Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten
Entstehung
Seite
110
Einzelbild herunterladen
 

i ro

gcnd zu erheben , alles vollends niederzureißen,was demselben noch einen Damm in den Wegstellte sah endlich und erfuhr es durcheigene unangenehme Erfahrung jene Un-würdigen so tief gesunken, daß sie dielezten Funken der Ahndung, daß es nochirgend eine Wahrheit gäbe, und die lezteScheu davor verloren, daß sie gänzlich unfä-hig wurden, sich auf Gründe auch nur einzu-lassen, daß sie, indem man ihnen diese Forde-rung noch in die Ohren schrie, sagten! genug,es ist nicht wahr, und wir wollen nicht, daß eSwahr sey denn es ist dabei nichts für unszu gewinnen. Das alles sah er und seinhochgespanntes und so getäuschtes Gefühl em-pörte sich. Mit tiefem Unwillen strafte er seinZeitalter.

Verargen wir ihm diese Empfindlichkeit nicht!sie ist das Zeichen einer edlen Seele: wer dasgöttliche in sich fühlt oft wird er zu««wigen Vorsicht emporseuszen: dies sind alsomeine Brüder! dies die Gesellschafter, die dumir auf den Weg des Erdenlebens gegeben hast!

O . ?

Ja-