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Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten
Entstehung
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kungen meines Lebens liegt unendlich viel. Ichbin ein Priester der Wahrheit; ich bin in ih-rem Solde; ich habe mich verbindlich gemacht,alles für sie zu thmi und zu wagen, und zu lei-den. Wenn ich um ihrer willen verfolgt undgehaßt werden, wenn ich in ihrem Dienste garsterben sollte - ^ was thät ich dann sonderli-ches, was thät ich dann weiter, als das, wasich schlechthin thun müßte?

Ich weiß es, M. H.! wie viel ich jezt ge-sagt Habs; ich weiß es eben so gut, daß einentmanntes und nervenloses Zeitalter diese Em-pfindung und diesen Ausdruck derse.ben nichterträgt; daß es alles dasjenige, wozu es sichnicht selbst zu erheben vermag, mit schüchter-ner Stimme, durch welche die innere Schaam sichverrärh, Schwärmerei nennt, daß es mit Angstseine Augen von einem Gemählde zurückreißt,in welchem es nichts sieht, als seine Entncrvungund seine Schande; daß alles starke und erhe-bende einen solchen Eindruck auf dasselbe macht,wie jede Berührung auf den an allen GliedernGelähmten: ich weiß das alles; aber ich weiß

auch,