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Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten
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schs»; giebt es irgend ein gemeinsames Ve-dürfnist, welches dringend fordert, daß einbesonderer Stand seiner Befriedigung sich wid-me > so ist es dieses.

Nun aber würde die bloße Kenntnistder Anlagen und Bedürfnisse des Menschen>ohne die Wissenschast sie zn entwickelnund zu befriedigen, nicht nur eine höchsttraurige und niederschlagende - sie würde zu-gleich eine leere und völlig unnütze Kenntnistscyn. Derjenige handelt sehr unfreund-schastlich gegen mich, der mir meinen Mangelzeigt, ohne mir zugleich die Mittel zu zeigen,wie ich meinen Mangel ersetzen könne; dermich zum Gefühl meiner Bedürfnisse bringt>ohne mich in den Stand zu setzen, sie zn be-friedigen. Hätte er mich lieber in meinerkhicrischcn Unwissenheit gelassen! Kurz>jene Kenntnist würde nicht diejenige Kenntnistseyn, die die Gesellschaft verlangte, und umderen willen sie einen bcsondern Stand, derindem Besitze von Kenntnissen wäre, habenmußte; denn sie zweckte nicht ab auf Vervoll-kommnung