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meiner eigenen Klugheit überlassen. Das Gesezsagt: unterwirf die Natur deinen Zwecken;aber es sagt nicht, daß ich, wenn ich sie auchfür gewisse meiner Zwecke schon durch andre satt-sam gebildet a»treffen sollte, sie dennoch weiterfür alle mögliche Zwecke der Menschheit bil-den soll. Mithin oerbietet das Gesez nichtseinen bcsondcrn Stand zu wählen; — aberes gebietet es auch nicht, eben darum, weiles dasselbe nicht verbietet. Ich bin auf deinFelde der sreyen Willkühr; ich darf einen Standwählen, und habe bey dein Entschlüsse, nichtob ich diesen oder jenen bestimmten Standdavon werden wir ein andermal reden son«dern, ob ich überhaupt einen Stand wählensoll oder nicht, mich nach ganz andern Be-stimmungSgründcn, als solchen, die unmittelbaraus dem Gesetze abgeleitet sind, umzusehen.
Der Mensch wird, so wie' die Sachen ge,genwartig stehen, in der Gesellschaft gebohren;erfindet die Natur nicht mehr roh, sondernauf maunichfaltige Art schon für seine mögli-chen Zwecke vorbereitet. Er findet eine Menge
Mein