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Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten
Entstehung
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Freiheit des Willens s o ll und k a n n streben,um jenem Zwecke sich immer mehr zn nähern.

Und hier tritt denn die Wirksamkeitdes gesellschaftlichen Triebes ein, der auf dengleichen Zweck ausgeht, und der das Mit-tel wird zu der geforderten Annäherungins Unendliche. Der gesellschaftliche Trieb,oder der Trieb sich in Wechselwirkung mit frei-en vernünftigen Wesen »- als solchen zusetzen, faßt unter sich folgende beiden Triebe -den Mi t th e i l u n g 6 trieb, d. i. den Trieb,Jemanden von derjenigen Seite auszubilden,von der wir vorzüglich ausgebildet sind, denTrieb, jeden andern Uns selbst, dem beßernSelbst in uns, soviel als möglich, gleich zumachen; und dann den Trieb zu em-pfangen, d. i. den Trieb, sich von jedemvon derjenigen Seite ausbilden zu lassen, vonwelcher er vorzüglich ausgebildet und wir vor-züglich ungebildet sind. So wird durchVernunft und Freiheit der Fehler, den die Na-tur gemacht hat, verbessert; die einseitige Aus-bildung , die die Natur dem Individuum gab,

wird