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Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten
Entstehung
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ist unerreichbar, so lange der Mensch nicht auf»hören soll, Mensch zuseyn, und nicht Gottwerden soll. Völlige Einigkeit mit allen Individu-en ist mithin zwar das l ez teZ ie l, aber nicht dieBesti m mung desMenschen in derGeselischaft.

Aber annähern und ins unendliche sichannähern an dieses Ziel das kann er unddas soll er. Dieses Annähern zur völligen Ei-nigkeit und Einmüthigkeit mit allen Indivi-duen können wir Vereinigung nennen. AlsoVereinigung, die der Innigkeit nach stets fester,dem Umfange nach stets ausgebreiteter werde,ist die wahre Bestimmung des Menschen in derGesellschaft ' diese Vereinigung aber ist, da nurüber ihre lczte Bestimmung die Menschen einigsind und einig werden können nur durchVervollkommnung möglich. Wir können dem'nach eben so gut sagen: gemeinschaftliche Ver-vollkommnung, Vervollkommnung seiner selbstdurch die frei bcnuzte Einwirkung andrer aufuns: und Vervollkommnung anderer durchRückwirkung auf sie, als auf freie Wesen istunsere Bestimmung in der Gesellschaft.

Um