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Niedern und ungebildeten habe, so täuscht unshiebci theils unser Urlheil, da wir oft die Fruchtauf der Stelle erwarten , ehe das Saamenkomkeimen und sich entwickeln kann ; theils kommtes daher, daß der bessere vielleicht um zuviel?Stufen höher sieht, als der ungebildete;daß sie zu wenig Berührungspunkte mit einan-der gemein haben; zu wenig aufeinander wir.'ken können — ein Umstand, der die Kultur auf«ine ung'aubliche Art aufhalt, und dessen Ge-genmittel wir zu seiner Zeit aufzeigen wer-den. Aber im Ganzen siegt der bessere ge-wiß; ein beruhigender Trost für den Freundder Menschen und der Wahrheit, wenn erdem offenen Kriege des Lichts mit der Finster-niß zusieht. Das Licht siegt endlich gewiß —die Zeit kann man freilich nicht bestimmen, aber«S ist schon ein Unterpfand des Sieges, unddes nahen Sieges, wenn die Finsieruiß genö-thigt ist, sich in einen öffentlichen Kampfeinzulassen. Sie liebt das Dunkel; sie hatschon veriohren, wenn sie gezwungen ist, andas Licht zu treten.
Also —