d. h. er ist nicht, weil etwas anderes seynfall, — sondern er ist schlechthin, weil Erseyn soll: sein bloßes Seyn ist der lezte Zweckseines Scyns, oder, welches eben soviel heißt,man kann ohne Widerspruch nach keinem Zwe-cke seines Seyns fragen. Er ist, weil erist. Dieser Charakter des absoluten Seyns,des Seyns um sein selbst willen, ist sein Cha-racter oder seine Bestimmung, insofern erbloß und lediglich als vernünftiges Wesen be-trachtet wird.
Aber dem Menschen kommt nicht bloß dasa bsolute Seyn, das Seyn schlechthin; es kom-men ihm auch noch besondere Bestimmungendieses Seyns zu; er ist nicht bloß, sonderner ist auch irgend etwas; er sagt nichtbloß: ich bin; sondern er sezt auch hinzu: ichbin dieses oder jenes. Insofern er überhauptist, ist er vernünftiges Wesen; insofern er ir-gend etwas ist; was ist er dann? — DieseFrage haben wir zu beantworten. —
Das, was er ist, ist er zunächst nichtdarum, weil er ist; sondern darum, weilA 5 et-