Druckschrift 
Über die Richtung der projektirten westphälisch-rheinischen Eisenbahn durch den Bezirck der bergischen Eisen- und Stahlfabriken und das untere Wupperthal nach Köln
Entstehung
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Die Bewohner des eben erwähnten Fabrikbczirks bil-den ein Volk rüstiger Art, eigenthümlich in mancherSitte und Ansicht, wie die frühere Handwerksverfassungsie zum Theil noch mit auf die jetzige Generation über-gehen machte, mitunter abgeschlossen, zuweilen in einemgewissen Selbstgefühle auffahrend, dabei aber thätig, un-ternehmend, mit Mäßigem auszureichen gewohnt, denFreuden des Lebens geneigt, aber auch volksthümlicherBildung nicht fremd; ein Volk, das in stiller bürgerlicherWirksamkeit sich selbst sein Schicksal wob, und dessen sichprunklos zu freuen wußte, ohne positiver Schutzmitteldes Staats grade viel zu bedürfen, daher auch ohne sollche anmaaßcnd zu verlangen.

Daß die angegebene Mcnschcnzahl bei dem wenig be-deutenden Ertrag ihrer Bodenkultur auf beschränktemRäume nicht nur leben, sondern sich auch leidlich wohlbefinden kann, verdankt sie dem eigenen Flcißc und hei-mathlich ererbten, im Anschlüsse an die Vorschrittc derZeit sorgsam fortgcbildctcn Zuständen, die in diesem An-schlüsse nirgend eine störende Hemmung sich vorgeschobensahen. So auf das eigene Streben hingewiesen, undgroßenthcils nach ihrer Oertlichkeit häufig auf das alter-thümliche Gewerbe lediglich b schränkt, blieb die Gegendim raschen Aufschwünge und glänzender Außenseite, hin-ter vielen Nachbarorten zwar zurück, nicht aber in gedie-genem Fleißc, in steigender Betriebsamkeit und in soliderBegründung eines gewerblichen Flors. Eine verhältniß-glcichc politische Bedeutsamkeit hat sich daher auch fürsie im Laufe mehrerer Jahrhunderte herausgestellt, welcheanderwärts unter glücklichern äußern Umständen und Zu-fällen, zu ihrer reicheren Ausbildung freilich kaum eines