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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
341
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ZN

IVlazn» peccatriic (5t-l,ucae VII- Z6)-Bei der Liebe, die den FüßenDeines gottvcrklärten SohnesThräne» ließ zum Balsam fließen-Trotz des Pharisäer-Hohnes;

Beim Gefäße das so reichlichTropfte Wohlgernch hernieder;

Bei den Locken die so weichlichTrockneten die heiligen Glieder

IVlnIier Lamanitan« (8t- -loli- IV-)

Bei dem Bronn, zn dem schon weilandAbram ließ die Heerde führen;

Bei dem Eimer, der dem HeilandKühl die Lippe dürft berühre»;

Bei der reinen reichen Quelle,

Die nun dorther sich ergießet,

Ueberflüsssg, ewig helle,

Rings durch alle Welten fließet

ülai-ia ^ezvptiaca (Xata Lanotormu)-Bei dem hochgeweihtcn Orte,

Wo den Herrn man niederließ;

Bei dein Arm, der von der PforteWarnend mich znrücke fließ;

Bei der vierzigjährigen Buße,

Der ich tren in Wüsten blieb;

Bei dem seligen Scheidegrnße,

Den im Sand ich niederschrieb